Ende der DDR  die "Wende" der Westen und ein neuer Anfang
Eigentlich ging es mir noch ganz gut wenn man  bekannt ,Geld, Beziehungen und etwas West-Geld hatte.Der Niedergang der DDR konnte man aber nicht aufhalten.Trotz Plan und 99,9% Wahl- Erfüllung.Jeder weiß das  bei Wahlergebnissen immer  gemogelt wurde.Die Kosten Mauer und Grenze,keine konvertierbare Währung ,alles musste ertauscht werden alles das  brachten immer mehr Unzufriedenheit. An vielen Stellen in der Versorgung mangelte es.Von Baby Windeln bis zu Auto-Ersatzteile  und nahm Ausmaße an die nicht mehr zu vertreten waren.Fast alles lief nur noch mit  DM Mark West.Auch der Häuserbau kam ohne Beziehungen und DM West  ins stocken.Sogar leitende Funktionäre sagen "so kann es nicht weitergehen!"Man merkte schon in den letzten Jahren das immer weniger Fahnen zur  Wahl der Nationalen Front an den Fenstern hingen.Auch eine TV Sendung "schwarzer Kanal" mit einem E.Schnitzler konnte das nicht ändern Die Beeinflussung  und deren Info durch Radio & Fernsehen West hatten da größere Erfolge.Immer mehr Bürger trauten sich jetzt auf die Straße und teilten ihre Meinungen lautstark mit.Ab 1987 ging fast nichts mehr. Wenn man Baumaterial,oder einen Handwerker brauchte ,ging es nur noch mit Beziehung und DM-West.Wohl dem der die Möglichkeit hatte Ost zu West 10:1 zu tauschen.Jeder wollte nur noch Westgeld. Viele verließen auf extrem "Umwegen" die DDR. Andere Gruppen  riefen : "Wir bleiben hier,Auf die Straße und Stasi raus!!” Es entstand ein absolutes Chaos .  Aus passive und gleich gültigen Gegnern wurden aktive Gegner die etwas verändern wollten,und es wurden immer mehr zur Montags Demo nicht nur in Leipzig auch in DESSAU.

Wir suchten eine Möglichkeit Flugblätter zu drucken
Der Ruf keine Gewalt!  ....Wir bleiben hier....,Auf die Strasse” …wurde auch in Dessau immer lauter. MeineStadt Dessau.Wir wollten die DDR verändern -Auseinandersetzung mit der Stasi -Wir sind das Volk, wurde später durch -” Wir sind ein Volk”  politisch ausgenutzt ” Die neuen Worte von der Westseite: “Wer hier arbeiten will kommt zu was ,hier im "blühenden Land mit Begrüssungsgeld”, Die Schliessung fast aller Betriebe und deren Abriss in Dessau zeigte seine Wirkung.  Die aufkommenden Euforie und Hoffnung auf  Arbeit und Westgeld  lies den  Verwandten , Bekannten und Arbeits (Facharbeiter)  und Freundeskreis immer kleiner werden . Es war ein einziges durcheinander es ging nichts mehr. Der zinslose DDR Kredit  wird verzinst und für viele (auch für mich) nicht mehr bezahlbar! Es zog nur eins ,neue Arbeitsuche &  WESTGELD.....Wo Freunde ,Bekannte ,Verwandte noch wohnten ,eine einzige Leere - Auch neu gebaute Häuser blieben liegen.Erst jetzt wurde Dessau zur Geisterstadt.

Ich wollte auch nicht der letzte sein der das Licht hier ausmachte.Meine Vermutungen sollten sich leider bestätigen .Das was jetzt hier passierte wollte eigentlich keiner in Dessau! Im Novenber 1989 kehrte  ich mit all meinen Sorgen und Schulden mit  vielen anderen meiner Stadt Dessau für immer den Rücken.  Die Massen hatten geglaubt das  es nun eine echte Freiheit ohne Zentralismus ohne Überwachung  oder Bespitzelung geben würde , Auch eine andere stabile Währung DM und eine bessere ehrliche Welt bringen würde!? . Das Ende vom Lied verrottet verwitterte Objekten ,Hauser und Gastaetten und traditionelle Bauten . An  den  katastrophalen Folgen der zu schnellen Währungsumstellung und deren Zusammenbruch der Dessauer  Betriebe und  steigenden Kosten und deren nicht immer sauberen Privatisierung auch dieses nicht mehr sich Verantwortlich fühlen , jeder ist sich selbst der nächste,eine neue Stufe des Kapitalismus ohne DDR den wir so garnicht kannten,sozialen Abbau , auch Arbeitslos ,Hartz4 , Sozialhilfe , Obdachlos , Einmischung Deutschland  in andere Länder und deren Beteiligung an fragwürdige Kriege -Tote Zivilisten ,Kinder ,Soldaten, eine  EU & Euroeinführung ohne Volksabatimmung  .An so was dachte und glaubte niemand. Ein Deutschland heute in keiner Weise meinen Vorstellungen und Wünschen entspricht.
Meine Stadt Dessau die einen großen Teil seiner Bevölkerung verlor. Der Zusammenbruch der Betriebe und Soziales kommen sehen .Auch die zinsfreien DDR Kredite die keine mehr waren auch wenn diese halbiert wurden ohne sicheres Einkommen nicht mehr bezahlbar. Arbeitsuche der Weg in den Westen ein sehr schwerer neuer Anfang in meinem Leben. Das Lager Weiden vorzeitig verlassen.(man hat ja West-Verwandschaft )Arbeit und Wohnraumsuche.Ich habe viele kommen und auch wieder gehen sehen. Die erste Arbeit wurde von mir genommen auch wenn der Lohn sehr wenig war .Wieder von unten angefangen als Klempner ,Abfluss- und Rohr undToilettenverstopfungen ,Schlosser, Lüftung,Heizung vom Solarbau zum Schwimmbeckenbauer ,dann wieder Elektriker bis zum Klima Kälte&Servicemonteur- Am Anfang in Kellern geschlafen später gewohnt bei Familie Müller auch bei fremde Bayern die Familie Eder die Freunde wurden.Nie einen Antrag auf Unterstützung oder Soziales gestellt mit 46 Jahren nochmal ganz von vorn und unten angefangen in einer fremden Stadt wo du nur eine Nummer von vielen bist. Die Verwandschaft ( Geschwister) von einer anderen Seite kennen gelernt - Auch alle gerichtlichen Klagen der "lieben " Verwandtschaft &Tochter aus erster Ehe mit mehr oder weniger Erfolg überstanden . Gerechtigkeit was ist das - es gibt immer nur ein Urteil ! Dieser Personenkreis existiert heute in meinem Leben nicht mehr und aus diesem Grunde auch nicht erwähnenswert. Ein sehr schwerer für mich unvorstellbarer Anfang ohne genügende Mittel der uns noch mehr zusammen schweißte .Eine grössere Summe vom DDR Hausbau auch monatliche Einzahlungen einen Finanzmakler vertraut ,...am Ende hier alles verloren. Wo andere Beziehungen jetzt scheiterten - Wir nicht -wir wollten es durchstehen und schaffen!! Ein Satz der uns immer geholfen hat:"Wir haben uns!"- Auch oft gehörte Sprüche wie:" Euch DDRler müssen wir erst mal das arbeiten beibringen" und noch einige andere ... mit einem lächeln begegnet.Heut bin ich ein Gegner der gemachten Flüchtlingspolitk die ich überhaupt nicht verstehen kann! Was sind wir nur für ein Land geworden, uns deutsche hat hier niemand was geschenkt wir mußten den Arsch selber bewegen....
Werner der  bei einem Birgenair Flugzeugabsturz am 7.Februar 1996 in der Dominikanischen Republik mit seinem Sohn im Urlaub verunglückte.  Werner du bist unvergessen..
Wir haben uns!  miteinander verbunden-Liebe Glaube Hoffung-
Die dunkle Seite
Ein schwerer Anfang
Kurz vor Oberammergau
Meine Firmenwagen
Noch sehr früh
kurz vor Kufstein
Durch diese Firma BBC-York ganz Bayern kennen gelernt- Herr van Deyn den ich sehr mochte-.Seine Worte:"Wo andere Urlaub machen da darfst du arbeiten"
Büro München 1992 und ein neues  Auto
Einsätze rund um die Uhr und Entfernungen damals noch ohne Navi und Handy
Der Beutezug Ost nach der Wende
Wer den Dessauern seine Werke ,Betriebe und Arbeit nimmt, hat den Zerfall dieser  Stadt und seinen Menschen in Kauf genommen.Da hilft kein  Bauhaus  oder diese neuen Einkaufscenter  wenn sehr viele echte Dessauer ihre  Stadt verlassen! Vieles Altes hätte renoviert  und "Altes" neu gebaut werden sollen !Dessau hatte beispielhafte Kultur und  Handwerkskunst und viele traditionelle Bauten und Objekte Brunnen, Denkmäler , viele orig.Dessauer Kneipen, alles dieses was man nach der "Wende " erst verrotten lässt  und dann abreisst .  Man zieht den Abriss vor und errichtet eine sogenannte "Moderne" neue Bauhausstadt und vernichtet  die letzten Reste und das eigentliche Bild der alten Residenzstadt Dessau.
Die ersten Möbel  Matrazen
vom Sperrmüll geholt
Mein erstes Auto im Westen ein alter Schinken ...
Die 35 Stunden Woche
Zurück
Vervielfältigungsmaschinen und Kopiermaschinen waren aus diesem Grunde  nicht zugänglich , kurzer Hand wurde im DDR Intershop einen gerade aufkommender 8 Bit Rechner ATARI XL 130 mit Drucker gekauft.  So konnten wir Flugblätter in Endlospapier drucken und verteilen Es erfolgten Teilnahmen an Demonstrationen auf der Strasse und in Dessauerer  Kirchen .   -Stasi raus -


Dessau eine sterbende Stadt
Meine Kinder  Brüderlein und Schwesterlein
Zurück
Durch einen wunderbaren Menschen Werner Beyer ,er der mir sagte das ich viel zu wenig verdiene ,die Firma Brown Boveri-BBC-York kennen gelernt.
Eine sehr starke Frau an meiner Seite mit  Kontakt freundliche Ausstrahlung ausgeprägtes Einschätzungsvermögen
Organisationstalent eine Frau die alles macht  zielstrebig Verantwortungsvoll, Zuverlässig und  Pflichtbewusst
ob da Heim oder Unternehmen  geschätzt und beliebt bei Kollegen ,Patienten, Mandanten.

Das neue Zuhause
Diese Firma übertraf all meine Vorstellungen eine Firma wo ich mich zugehörig fühlte und alles neue  lernen konnte . Kältefirma  BBC York  Aussenstelle Büro München- Erinnerungen an den  Leiter Herr Thiemann und dem Disponent Herr van Deyn und alle anderen Kollegen die mir geholfen haben und ich heute noch für alles dankbar bin.Ab jetzt konnten wir  wieder in die Gegenwart  und Zukunft schauen.Leider wurde 1995 durch die damalige Regierung die Versteuerung der Überstunden und Nachtschichten eingeführt. Dieses hatte grosse Auswirkungen in der Bezahlung und Bereitschaft der Kollegen .Was einige sehr unangenehme Veränderungen in der Firma mit sich brachte. Mit der  Öffnung und Gobalisierung und den Einzug der Billigfirmen aus anderen Bereichen und Ländern und  stark fallende Umsätze entschloss  sich das Unternehmen  BBC-später auch York und Linde  sich aus diesem Gewerbe  zurück zuziehen .Mit der Euroeinführung und Verkauf der Firma fing es an stressig zu werden (Infrakt) auch verringerte sich das Einkommen auf einen Stand der mich überzeugte mit Hilfe der VdK  nach 46 Arbeitsjahren in den Vorruhestand zu gehen.
(Lehre und mehrere Ausbildungen wurde nicht an erkannt ) 

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wieder  Kontakt zur Eltern & Heimat